spät nachmittags fahren wir an die grenze zur ukraine. das grösste „problem" scheinen unsere räder zu sein. wieso? keine ahnung – sie werden mehrmals von mehreren zollleuten begutachtet und es entsteht unter ihnen eine rege disskussion – wir verstehen leider nix. aber was solls, sie lassen uns schliesslich nach nur einer stunde weiterfahren – alles charascho. da es schon gegen abend ging, haben wir uns für die erste ukrainische nacht unter grosse lastwagen gemischt und wurden freundlich begrüsst und bekocht – ausländische gäste scheinen hier eine rarität zu sein.
immer oschtwerts, durch die riesige ukraine, gewöhnen wir uns langsam an die lokalen verkehrsgepflogenheiten (eigentlich haben wir fotos vorbereitet aber leider ist es in dieser umgebung auf keiner kiste moeglich diese hochzuladen, also sorry, sie folgen sobald moeglich...)
wegweiser und ortsangaben auf kyrillisch – mittlerweile kein problem mehr…anekdote zu diesem thema: 3 stunden stadtirrfahrt durch odessa mit geduldigen ukrainischen mitautomobilisten (sind nur 2-3 mal angehupt worden), mit liebenswürdigen passanten und ihren selbstgezeichneten skizzen zur besseren erklärung, nach unendlichen swetafors, perekrjostoks, ulitsas, tausenden von naprawo und naljewos gings prjamo zum anvisierten hotel, welches scheinbar schon länger (für immer) geschlossen hatte. tja, so geht das.
super teerstrassen werden plötzlich zu schlamm- und lochpisten. mittlerweile haben wir auch schon die erste begegnung mit den lokalen ordnungshueter hinter uns - die erste busse geht auf adrian, vor den augen eines militsionjer’s musste unbedingt noch ein „volga" überholt werden - im ueberholverbot. als „straf" mussten ca. 10 eur abgeliefert werden – natürlich ohne „quittanze".
ukraine ist wirklich ein riesiges abwechslungsreiches land, die leute sind zurueckhaltend und nett. bus laeuft und saeuft und uns gehts charascho. wuerden gerne noch ein bisschen plaudern, aber wir sollten wieder...