die bärte werden kürzer – was bleibt ist der südostanatolische schnauzer. klassisch, zeitlos, elegant.
trotz aller vorfreude der weiblichen seite, das kopftuch endlich zu entfernen, wird es nicht abgelegt, nein, es wird sogar noch eine kappe draufgesetzt – dem schneegestöber sei dank. seit langem wird wiedereinmal die ganze „kälteschutz“-ausrüstung aufgefahren: je zwei schlafsäcke, ein duvet, kappen, grosis wollsocken und lange unterhosen. ein spezielles hoch auf odlothermounterwäsche.
bus und wir geniessen die frische, eisige bergelandschaft von kurdistan und sie scheint zu wirken – ein kurziger, knackiger garagenbesuch und der mitsu läuft und säuft ohne räucht und naja, noch bisschen keucht. auf jedenfall ist wieder alles drin.
wir fahren richtung süden, weil vielleicht warm? dies war auch so, nicht badewarm, doch sehr angenehm. so lassen wir es uns relativ zweisam zwischen den riesigen und endlosen pension- und hotelbunkern an der küste gut gehen – im fachjargon „vorvorsaison“ genannt.
mit viel köfte, dürüm und kebap ziehen wir weiter durch anatolien, genauer gesagt, kappadokien. die felsformationen sind trotz kälte und touristenströmen gewaltig und „gwandrig“ sehenswert.
istanbul ist nicht nur nicht die hauptstadt, nein, es ist auch der ort, wo wir das erste mal bekannte gesichter aus der heimat treffen – mit hans und thomas, alias cityguides, wird zu viert bazaariert, hediiert, diskutiert, fotografiert, marschiert, getratschiert und klatschiert – kuule sache!
kebap, börek, köfte und dürüm, möged mer langsam nümm. drum gahts jetzt wiiter zu de grieche, das send secher glatti sieche. det gets schiins olive in hülle und fülle – i demfall: güle-güle!