Samstag, 29. Mai 2010
kasachstan, teil 1, 29.04.-20.05.2010
Dienstag, 4. Mai 2010
russland 25.04.-29.04.2010
die unendliche weite und die vielen polizeikontrollen treiben uns vorwärts. genauer gesagt waren es in diesen vier tagen ca. 6 polizeiliche kontrollen. eine hingegen schien gerechtfertigt: mit einer geschwindigkeit von 97 km/h statt 30 km/h (ausserorts mitten in der pampa…) erwischte es susanne. aus ursprünglicher geldbusse von 100 euro resultierte nach verhandlung eine „straf“ von zwei büchsen feldschlösschen. das uns gezeigte radarfoto sah zumindest sehr frech aus, konnten es ihnen aber leider nicht abschwatzen.
auch hier sind laufend andenken an den 2. weltkrieg zu erkennen, welche fein säuberlich fuer die bevorstehende siegesfeier im mai gepützelt werden. am deutlichsten zeigt sich das in wolgograd. Auf dem ehemaligen“ hügel 102“ befindet sich heute eine 72m hohe statue von mutter russland, welche ein
da russland wirklich sehr gross ist und eigentlich ab und an eine tankstelle vorhanden ist, sind wir völlig losgelöst richtung kasachstan gefahren, bis uns der megabus mit der tanklampe sein bedürfnis in erinnerung rief, tja, kein problem, bei der nächsten tankstelle rausfahren – doch sie kommt nicht, kommt nicht – endlich ist sie da und erst noch supergünstig – leider „nje diesel“, „diesel njet“, „diesel nitschewo“, oder kurz, heute kein diesel – das ist russland: „mängisch hätts ond mängisch hätts nöd“ – zum glück gibt’s sergey, ein bewohner eines umliegenden dorfes, ein kurzes telefon von ihm und 35 lt standen bereit.
“russland, russland, russland ist ein schoenes land, schmeisst die glaeser an die wand, ho ho ho ho ho“ – unsere zeit in russland war gepraegt von meist hilfsbereiten menschen (ausser den uniformierten schalterfrauen, die mit todernsten mienen immer ein unfreundliches “nitschiwo“ auf lager haben), mit unendlichen weiten, kyrillischen wegweisern und anschliessender sprachlicher weiterbildung (russisch fuer anfaenger in fuenf tagen) und kalten naechten.