…das geschichten- und räuberpistolenland – nicht nur in der overlanderszene…hier unsere eigene story – kurz zusammengefasst in einem „wimmelbild“:
„asalaam aleikum pakistan!“ als „begrüssungsevent“ in pakistan wohnen wir der wohl am meisten gefeierten grenzschliessungszeremonie bei, wo sich die indischen und pakistanischen soldaten gegenseitig „allen schlötterlig anhänken“ und das publikum zum mitschreien auf beiden seiten animiert wird.
viel gehört von der „hospitality“ im hauptsächlich muslimischen pakistan – schwups bereits an unserem ersten pakistan-tag zum dinner im familiären kreis eingeladen und wir werden anschliessend von der jungmannschaft durch das nächtliche lahore geschleppt.
einig tage verbringen wir in lahore, schlendern durch die gassen der stadt, besuchen „qawwali“ musik (islamische gesänge in shrines) und die scheinbar bekanntesten trommler pakistans, die „sain brothers“ (www.gongasainbrothers.cjb.net ), welche auf den traditionellen trommeln (dhol) jeden donnerstagabend zur sogenannten „sufi-night“ auf verschiedenen plätzen spielen. kaum vorstellbar, dass einer der „brothers“ taub ist. angefressene pakistanis tanzen sich zu deren rhythmen in trance.
der dresscode in pakistan, der „shalwar kameez“, wird praktisch von jedermann und jederfrau getragen. die männer sehen dabei eher aus wie im pyjama. die frauen tragen dazu einen schal, der gegebenenfalls als schleier dient. die haarbedeckung ist für frauen kein muss, wird aber in gewissen regionen und situationen angeraten. demnach sehen die einen von uns manchmal so aus:
gegen süden fahren wir durchs land und durch das wilde balochistan, das grenzgebiet zum iran / afghanistan.
zelte von hilfsorganisationen entlang der strasse zeugen von den katastrophalen folgen vom hochwasser.
bereits viel gehört von den polizeieskorten durch das „krisengebiet balochistan“, werden auch wir ca. 200 km vor quetta von sicherheitsleuten abgefangen und in mehreren etappen durch die berge und wüste bis an die iranische grenze begleitet. teils fährt ein pakistanischer kalaschnikow-träger in unserem bus mit, teils werden wir von einem mit bis zu vier mann besetzten auto eskortiert und ca. alle 10km an eine neue mannschaft weitergereicht, zu unserem erstaunen mehr oder weniger reibungslos und ohne grosse wartezeiten.